Geschichte

Die nachweislich älteste deutsche Hühnerrasse

und wie alles begann!

Bergische Hühner

Das Bergische Land verdankt seinen Namen nicht dem gebirgigen Charakter, wie mancher Rheinländer vermutet, sondern dem Umstand, dass es vormals zur Grafschaft Berg gehörte.

 

Als Friedrich Barbarossa, "Kaiser Rotbart lobesam", Anno 1190 zum Kreuzzug aufrief und ins "Heilige Land" zog, um die heidnischen Sarazenen zu bekämpfen, da folgte diesem Ruf auch Graf Engelhardt von Berg. Er nahm mit einem "Häuflein Reisigen" Abschied vom Schloss Burg und von der Wupper, um in den "Heiligen Krieg" zu ziehen. Als das Ritterherr am Flusse Saleph seinen Führer verlor und alles ziemlich durcheinander ging, entschloss sich der Graf Engelhardt, mit seinen Rittern den weiten Weg in die ferne Heimat anzutreten. Unterwegs verirrte sich das Häuflein in einem großem Walde, aus dem es keinen Ausweg mehr zu geben schien. Am 4Tage vernahmen Graf und Knappen, die schon sehr entkräftet und verzweifelt waren, einen ungewöhnlichen langgezogenen Hahnenschrei. Sie folgtem diesem Ruf und gelangten  an einem Kohlenmeiler.Auf dem Zaunpfahl saß ein Hahn mit kastanienfarbigem Halsbehang. Der hatte ihnen das Leben gerettet.   Graf Engelhardt handelte dem Köhler den Hahn und die Hennen ab und brachte sie  mit viel Beschwernis in seine Bergische Heimat, nach Schloss Burg an der Wupper. Hier wurden die Tiere als rettende Helfer aus höchster Not gehegt und gepflegt. 

Wegen ihres langen Krährufes waren sie bald in der bergischen bäuerlichen Bevölkerung so beliebt und begehrt, daß man sie in fast jedem Bauernhof antraf.

So sind sie als Denkmäler bergischer Rittertreue bis zum heutigen Tage erhalten geblieben.

 


Bergische Hühner (Kräher) sind nachweislich die älteste Hühnerrasse Deutschlands. Denn bereits auf der ersten Rassegeflügelschau im Jahre 1854 in Görlitz, wurden sie dort ausgestellt.